ELS-Kodier-Dolmetschen in der Regelklasse ist bedroht - unsere Petition

Stand der Verhandlungen

Stand der Petition am 25.10.2013

Hier das Communiqué, das am Samstag, dem 26.Oktober 2013, in der Vollversammlung zu Beginn der schweizerischen Elterntagung in Sursee/LU erwähnt wurde

3 Aspekte

1. Die IV (Invalidenversicherung) hat schliesslich einen Leistungsvertrag mit der Stiftung "a capella" unterschrieben, der die Leistungen ab der obligatorischen Schulzeit deckt.

2. In den welschen Kantonen hat das Schuljahr 2013/2014 ohne Vertrag begonnen. Zurzeit ist uns keine kritische Situation bekannt. Alle Kantone haben die Gesuche in einer Art von Ausnahmezustand behandelt. Die CLPS (conférence latine de la pédagogie spécialisée, die Konferenz der Sonderpädagogik der französisch- und italienischsprachigen Schweiz) bereitet jetzt einen Rahmenvertrag vor, der die offizielle Uebernahme der leistungen in der obligatorischen Schulzeit und im Vorschulalter abdecken wird. Wir hoffen auf einen guten Abschluss.

3. Der Ständerat Luc Redordon (VD) hatte in dieser Angelengenheit eine Motion an den Bundesrat (BR) gerichtet. Der BR hat spät geantwortet und ist nicht auf das Anliegen eingetreten. Die Abstimmung ist schliesslich wegen einer Stimme verloren gegangen.

Wir danken allen, die sich für eine einvernehmliche Lösung eingesetzt haben. Wir bedanken uns bei allen, die der Petition Interesse und Uterstützung angedeihen  liessen.

Vielen Dank für alle Unterschriften, die Arbeit des Petitionsnetzes und die gewährte aktive Solidarität.

Für den VELS
Der erste Petitionär
Pierre Lutz 

 

 

Der Leistungsvertrag zwischen der Stiftung "a capella" und dem BSV (Bundesamt für Sozialversicherungen) ist am 30. Juni 2013 ausgelaufen. Er betraf namentlich das Kodier-Dolmetschen mit LPC (langage parlé complété, ELS = Ergänzte Laut-Sprache).

Dieser Vertrag hatte zwei Bereichte : einerseits jenen nach der obligatorischen Schulzeit und anderseits jenen während der obligatorischen Schulzeit.

Ein neuer Leistungsvertrag für den Bereich nach der obligatorischen Schulzeit (erstmalige berufliche Ausbildung und weitergehend) wurde eben mit der IV-Stelle des Kantons Waadt (Invalidenversicherung) unterzeichnet. Er ist ab 1. Juli 2013 für die ganze Schweiz gültig. Im Vergleich zum alten Vertrag dürfte sich für die Nutzniesser nichts ändern, es kamen sogar wenige, dringend erwartete, neue Leistungen dazu.

Die Interkantonale Vereinbarung hingegen konnte nicht abgeschlossen werden. Seit November 2012 wurde sie mit einer Delegation der CLPS verhandelt (conférence latine de la pédagogie spécialisée, der lateinischen (Welschland und Tessin) Konferenz für die Sonderpädagogik). Diese Vereinbarung muss die Kostenübernahme des Kodier-Dolmetschens mit ELS während der Früherziehung und der obligatorischen Schulzeit regeln. Ein Brief von "a capella" verlangte schliesslich eine umgehende Stellungnahme jedes (welschen) Kantons für eine vorübergehende Lösung vom Schulbeginn 2013/2014 an bis zum Inkrafttreten der Vereinbarung. Verschiedenste Antworten sind eingetroffen, die meisten positiv.
In diesem Bereich ändert sich alles : Die Nutzniesser oder deren Eltern werden ihre Gesuchte ab sofort an neue kantonale Stellen richten müssen. In gewissen Kantonen sind das die gleichen Dienste, die seit einigen Jahren die Gesuche um Kostenübernahme für Logopädie behandeln. 

Wir bedanken uns schon jetzt beim BSV, den IV-Stellen, namentlich der Waadt, der CLPS, den kantonalen Behörden und "a capella" für die geleistete Arbeit und namentlich bei den Kantonen für ihre flexible Haltung, die Entscheidungen erlauben, die die Fortsetzung der genannten Leistungen vom ersten Tag des ganz nahen Schulbeginns 2013/2014 an ermöglichen.

Unsere Petition ist weiterhin wichtig und richtig. Aber wir wollen, wie von Anfang an gewünscht, diskret bleiben, ohne Medien und Polemik. Die Mitglieder, Freunde, Kinder, Schüler, Jugendlichen und allen voran die Eltern und Fachleute müssen sich bewusst sein, das wir uns an einem Wendepunkt befinden. Wir kennen die Auswirkungen der Einzelentscheide in den Kantonen nämlich (noch) nicht. Zusammen wollen und werdern wir es erreichen !

10. Juli 2013 Petition - Communiqué

Kodier-Dolmetschen in Regelklasse bedroht

Danke für die vielen (gegen 2'000) Unterschriften und das aktive Sammeln für unsere Petition gegen die vom BSV (IV) beschlossene Abschaffung der Finanzierung des ELS-Kodier-Dolmetschens (bis vor die erstmalige berufliche Ausbildung). Die Leistungen vor der Einschulung, im Kindergarten und der obligatorischen Schulzeit sind betroffen. Die ordentliche Generalversammlung des VELS vom 4.Mai 2013 hat die Fortführung dieser Petition, als vorerst stilles Druckmittel, massiv unterstützt. Sie richtet sich ja auch an die Kantone.

Die CLPS (die zuständige Konferenz für Sonderpädagogik, siehe oben) hatte mit "a capella" ein Projekt für einen interkantonalen Vertrag vorbereitet, der von jedem Kanton angenommen und ergänzt werden kann. Am 10. Juni 2013 war dieser Vertrag allerdings noch nicht fertig.
Die Stiftung "a capella" hatte die Kantone informiert und eine Antwort verlangt, damit die Leistungen in den Regelkassen ab dem 1.Juli und mindestens ab Schulbeginn 2013/2014 weiterhin erbracht werden. 
Wir bedanken uns bei der Stuftung "a capella" und wünschen ihr viel Erfolg.

Beobachten und melden wir jede Unstimmigkeit,
gewollte oder versehentliche.

Nach Schulbeginn machen wir wieder eine neue Bestandesaufnahme. Wir sammeln also weiterin Unterschriften, wir brauchen sie, auch als Ausdruck der Soldidarität. 

Unterstützen Sie uns, Eltern, unsere Kinder, Schüler und den VELS. Geben Sie die Petition weiter und bitten Sie um Unterschriften.


bei Nachbarn, im Quartier, am Markt, bei Ihrer erweiterten Familie, bei den Eltern der Klassenkameraden ihres eigenen Kindes.
Laden Sie die Petition und diese Information von unserer Webseite herunter oder bestellen Sie Exemplare beim Sekretariat. 
                                                                                        Pierre Lutz 

VELS:   Verein  für Ergänzte (deutsche) Laut-Sprache der Schweiz   www.vels.ch

Sekretariat : Evelyne Jordan, Vieux-Chênes 14, 1700 Fribourg  - secretariat @ alpc.ch - 
Handy (nur SMS) 079/385.48.14 

Petition zum herunterladen :
                                                       120619_Petition_ELS-K-D_pdf[1].pdf

Info-Flyer zum herunterladen:      130711_ELS_communique_petition_projet (1).pdf

 

 

 

Es ist wichtig, das auf einem Blatt nur Personen, die im gleichen Kanton wohnhaft sind, unterschreiben.

Bitte, unterschreiben sie und lassen sie unterschreiben in dem sie die Petitionsblätter streuen und zirkulieren lassen.

Die ausgefüllten Blätter senden Sie bitte per Post an Evelyne Jordan, Sekretärin des VELS (Adresse weiter unten und auf der Petition)

Sie Können auch bereits doppelseitig bedruckte Petitionsblätter bei unserem Sekretariat anfordern. Diese werden per Post zugestellt.

Vielen Dank
Freundliche Grüsse

Für den Vorstand und Erstunterzeichner der Petition
Evelyne Jordan

PS
Lesen sie bitte die Angaben genau und kopieren sie / laden sie die Petition herunter. Drucken sie dann den Text der ersten zwei Seiten doppelseitig auf ein Blatt. Sie können die Seiten auch einzeln ausdrucken und durch kopieren doppelseitige Seiten gestalten. Dies ist wichtig. Eine Unterschrift auf einer Seite ist ohne die Vorderseite mit dem Haupttext der Petition auf demselben Blatt nicht gültig.

Sie finden andere Informationen und Erklärungen namentlich über das Petitionsrecht im Petitionstext selber. Bürger, die in der Schweiz wohnhaft sind oder die Interessen in der Schweiz haben, auch minderjährige Jugendliche, die bereits über das sogenannnte genügende Urteilsvermögen verfügen, haben das Recht zu unterschreiben. Unterschreiben sie nicht zweimal. Geben sie in der Spalte Kanton ihren Wohnkanton an und vermeiden sie auf einem Blatt Unterschriften aus verschiedenen Kantonen zu vermischen. Wenn das der Fall wäre, beginnen sie auf einem neuen doppelseigigen Blatt. Ob genannte Grenzgänger tragen ihr Land in der Kantonsspalte ein.

Benötigen Sie weitere doppelseitige Blätter, können sie diese selber durch Kopieren eines leeren doppelseitigen Blattes herstellen oder eben durch Herunterladen anderer von der Webseite.

Ermuntern sie die erweiterte Familie die Petition auch zu unterschreiben. So auch ihre Freunde, Nachbarn, die Lehrer, Fachleute, Aerzte, Kunden und Patienten, Lieferanten, Briefträger und... die Eltern und ihre Jugendlichen und Familien der Klassenkameraden ihrer Kinder. usw.

 

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